9 | Kirchenmauer

Hoch oben steht die Wallenfelser Kirche. Das Tal ist eng, die Hänge steil! Eine mächtige Stützmauer war zur Überwindung des Höhenunterschieds notwendig. Aber am 11. April 1980, früh um 5:15 Uhr, weckte ein heftiges Dröhnen die Wallenfelser aus dem Schlaf. Die altehrwürdige Kirchenmauer war eingestürzt. Glück im Unglück: niemand wurde verletzt. Aber der Schaden war groß und etwa 20 Gräber wurden mit in die Tiefe gerissen und weitere beschädigt. Insgesamt 62 Umbettungen mussten durchgeführt werden, damit die Toten wieder eine würdige Grabstätte fanden.

Der Wiederaufbau der Mauer dauerte zwei Jahre. Aber im September 1982 wurde die neugestaltete Friedhofsmauer samt Treppenaufgang feierlich eingeweiht.

Wir haben die Mauer unbeschadet hinter uns gelassen und gehen weiter zur nächsten Station nach links auf der Frankenwaldstraße.
Hier ist unsere Abfolge der QR-Codes etwas durcheinandergekommen, so dass Sie erst Station 11 links an der Hauswand und kurz danach Station 10 rechts an der Straße entdecken werden.

Bei unserer nächsten Station rückt daher erst einmal eine Spezialität ins Licht des Geschehens, die bis heute Liebhaber findet.