4 | Nepomuk

Die Flößerei war ein gefährliches Gewerbe. Nicht jeder kam von so einer Floßfahrt gesund zurück. Die zahlreichen Statuen, Martern, Kreuze und Kapellen im Stadtgebiet sind beeindruckende Zeugnisse des christlichen Glaubens in Wallenfels. Sie gedenken häufig an die gefährlichen Floßfahrten und zeigen den Glauben und auch den Dank der Flößer bei einer guten Heimkehr. Wir werden sie auf unserem Rundgang immer wieder entdecken.

Der heilige Nepomuk, der von den Wallenfelsern meist nur „Johannes“ genannt wird, gilt auch als Schutzpatron der Flößer. Er wird uns daher gleich dreimal auf dem Flößerwegla begegnen – am Rathaus, an der Schwedenbrücke und hier, wo wir ihn jetzt als freistehende Figur erblicken. Bereits im Jahr 1754 wurde er fast genau an dieser Stelle errichtet. 

Nun können Sie auswählen, wie Sie das Flößerwegla weitergehen wollen:

Wenn Sie nach rechts weiter zur Markuskapelle gehen, führt Sie anschließend der weitere Schotterweg in Serpentinen hinauf Richtung Friedhof. Eine etwas längere Strecke, aber landschaftlich reizvoll und ideal für Entdecker.

Oder Sie machen eine kleine Abkürzung nach links Richtung Frankenwaldstraße, direkt zu Station 11 oder 12. Dieser Weg ist perfekt für diejenigen, die es lieber etwas kürzer und weniger steil mögen. Die verpassten Stationen können Sie auch direkt mit den QR-Codes auf dem Faltplan scannen. Sie verpassen aber leider die schöne Aussicht von oben.

Egal, für welchen Weg Sie sich entscheiden – jeder führt Sie weiter auf Ihrer spannenden Tour auf unserem Flößerwegla!